Rhabarber, Rhabarber…

Am Wochenende haben wir die Zeit genutzt uns das erste Mal richtig mit dem neu erworbenem Garten zu beschäftigen. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir Rhabarber im Garten haben und der bereits erntereif ist :-) Ich habe mich gefreut wie Bolle *hihi* Meine erste eigene Ernte… also musste ich meinen Plan die Pistazien CupCakes zu backen umwerfen und so wurden es Rhabarber CupCakes. Ich muss zugeben, ich habe mich noch nie mit dem Obst, welches ja eigentlich zum Gemüse zählt, vorher beschäftigt *Asche auf mein Haupt*, also musste ich mich erst einmal etwas einlesen :-) Dazu sei gesagt, dass meine Mama mir in meiner Kindheit oft gesagt hat „das isst du eh nicht!“ Rhabarber gehörte hier dazu… Liebe Mama, solltest du das jemals lesen, bitte sei mir nicht böse, aber ich glaube das werde ich, sollte ich jemals Kinder haben etwas anders angehen. Ich finde Kinder sollen alles probieren und es steht ihnen dann zu, zu sagen, es schmeckt ihnen nicht. Immerhin mag ich Rosenkohl oder Blumenkohl auch nicht, deswegen koche ich nicht damit.  Das man Rhabarber nicht roh essen kann, wusste ich bereits *hihi*, für einen Kuchen sollte man ihn waschen und schälen, gesagt getan… Ich habe ein einfaches Grundrezept genommen und den Rhabarber einfach klein geschnitten untergehoben. Für Obststücke in CupCakes eignen sich die normal großen Förmchen allerdings besser, als die von mit bevorzugten Minis.

Rhabarber CupCakes (3)

Für 12 große CupCakes braucht ihr

180 g Mehl

1/2 Teelöffel Backpulver

1/2 Teelöffel Salz

115 g weiche Butter

200 g Zucker (wobei 150 g wahrscheinlich reichen)

zwei Eier

einen Teelöffel Vanilleextrakt

100 g Schmand

5-7 Stangen Rhabarber (je nach Größe)

Den Ofen auf 175° Umluft vorheizen. Den Rhabarber waschen, mit einem Sparschäler schälen und in mundgerechte Stücke/ Scheiben schneiden. Die Eier, mit der Butter und dem Zucker schaumig rühren. Die restlichen Zutaten unterrühren und den Rhabarber mit einem Teigschaber unterheben (nicht mit dem Mixer!) Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und etwa 25 Minuten goldgelb backen (Stäbchenprobe!)

Ich kenne Rhabarberkuchen der nach dem Backen einfach mit braunem Zucker bestreut wird, wer also auf die Kalorien des Toppings verzichten möchte, kann die gebackenen Cakes auch einfach in Zucker tauchen.

Ich habe mich für ein Frischkäsefrosting entschieden

Dafür braucht ihr

50 g weiche Butter

200 g Doppelrahmfrischkäse

400 g Puderzucker

ein paar Tropfen Vanilleextrakt

Die Butter schaumig schlagen, den Frischkäse und den Puderzucker unterrühren, bis eine cremig, feste Masse entsteht. Ich habe das Topping noch mit ein paar Tropfen geschmacksneutraler Lebensmittelfarbe eingefärbt. Das Topping wird auf die komplett ausgekühlten Cakes gespritzt und nach Belieben verziert :-)

Rhabarber CupCakes (2)

Ich persönlich fand die Rhabarber CupCakes sehr saftig und lecker, allerdings ein wenig süß. Daher würde ich den Zucker das nächste Mal ein wenig reduzieren!

Rhabarber CupCakes (4)

♥♥♥

Neues aus der CakePopFactory

Mein Backwahn begann ja, wie ich bereits erwähnt habe (nämlich hier) mit faszinierenden babyblauen CakePops auf einer Babyparty. Und mein heiß geliebten CakePopMaker, übrigens einen meiner Lieblingsshops Tchibo, gebe ich auch so schnell nicht wieder her. Ich kann da ein wenig aus Erfahrung sprechen, meine beste Freundin hat die Tchiboaktion leider verpasst und einen Maker einer anderen Firma gekauft, mit welchem wir auch schon einige Male CakePop Küchenpartys geschmissen haben. Denn wir zwei backen dann nicht eine Ladung, sondern mindestens zwei, wenn nicht sogar noch mehr ;-) Zu zweit backen macht zum einen VIEL MEHR SPASS und zum anderen geht es wahnsinnig schnell, backen, in Schokolade o.ä. tauchen und dekorieren, zack zerapp sind alle CakePops fertig :-) Als Hintergrund muss man aber auch wissen, das in ihrer Küche zwei tolle Zwerge (wobei einer gar kein Zwerg mehr ist) dann neben der Arbeitsplatte stehen, mit riesigen Kulleraugen und sagen „Hmmmm, die sehen aber toll aus!“, somit die Hälfte quasi sofort im Mund verschwinden. Der Große Zwerg begrüßt mich manchmal sogar mit den Worten „Oooohhhh backt ihr wieder Cake Pops?“ soviel dazu :-) Auf alle Fälle, macht ihr Maker mindestens genauso gute und tolle CakePops, allerdings muss man aufpassen sich daran nicht die Finger zu verbrennen, der Maker wird nämlich ganz schön heiß, was wiederum meiner nicht wird. Wer also mit Kindern backen möchte oder nicht „heiß fassen“ kann, wie ich, sollte eine Tchibo Aktion abwarten!

Pralinen Lila Konfetti

Das Grundrezept für CakePops aus dem Maker ergibt etwa 40 Stück

150 g Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

1 Prise Salz

300 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

250 ml Milch

Die Butter mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern schaumig rühren. Mehl, Salz, Backpulver und Milch dazugeben und unterheben. Fertig ist der Teig. In dem Maker braucht ein Backvorgang etwa 4 Minuten.

Das Rezept kann man ganz wunderbar variieren. Zum einen lässt sich der Teig mit Lebensmittelfarbe, am besten eine hochwertige kaufen, die aus dem Supermarkt taugen meist nicht viel, einfärben. Je nach Belieben könnt ihr verschiedene Aromen dazugeben. Ich mag Buttervanille ganz besonders gerne. Auch backfeste Schokostückchen können untergerührt werden oder einfach zwei Esslöffel Kakao unterheben und ihr habt leckere Schoko CakePops. Und dann kann man die kleinen Kuchen am Stiel natürlich wunderbar verzieren. Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Ich zeige euch mal ein paar meiner bzw. unserer Werke :-)

Grün Blau

Ihr könnt die CakePops dann auf Papierstiele stecken oder einfach in kleine Muffinförmchen legen, dann sehen sie aus wie Pralinen. Der gute Mann an der Seite meiner Freundin hat uns ganz tolle CakePop Ständer gebaut, fragt doch mal eure Männer ob sie sich auch mal kreativ ausleben wollen ;-)

Mein Zubehör für die CakePops, wie Stiele, bunte Glasur, spezielle Zuckerstreusel kaufe ich gerne bei Pati Versand.

Weiß Schoki Rosa