Lust auf Karamell

Ich hatte ganz plötzlich Lust auf Karamell, eine Freundin feiert abends ihren Geburtstag und Äpfel habe ich auch noch. Und es sind 30° in der Sonne, Gewitter gemeldet. Hmmmm…. was backe ich denn da? Apfel – Karamell – CupCakes, das stand schnell fest, nur das Topping!? Meine Mama sagt immer die Sahne schlägt bei Gewitter um… mir ist das zwar noch nie passiert, aber ein paar Dinge nimmt man aus der Kinderstube ja doch mit ;-) Apropos Kinderstube. Letztes Wochenende habe ich mit meiner Mama meine Kinderbilder rausgekramt, auf der Suche nach Fotos einer Sandkastenfreundin, die bald heiratet… Alte Bilderalben anschauen sollte man viel öfter, denn wir hatten eine Menge Spaß. Dabei habe ich entdeckt, dass es einige Bilder von mir gibt, wie ich in der Küche backe… soviel zu meinem Backwahn, anscheinend hatte ich als Kind schon großes Interesse daran ;-) Aber gut, ein Topping ohne Sahne muss her! Und das kam dabei heraus:

Apfel-Karamell CupCakes (3)

Wie ihr ja schon wisst, backe ich am liebsten Mini CupCakes und für eine Geburtstagsparty eignen die Kleinen sich hervorragend, denn es sollen ja möglichst alle etwas davon abbekommen!

Mein Rezept ergab etwa 36 Mini CupCakes

Für den Teig braucht ihr

125 g weiche Butter

125 g Zucker

2 Eier

125 g Mehl

einen Teelöffel Backpulver

3 Esslöffel Karamellcreme

zwei mittelgroße Äpfel

 Den Ofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter wird mit dem Zucker und den Eiern schaumig geschlagen. Backpulver und Mehl unterrühren und die Karamellcreme in den Teig arbeiten. Die Äpfel schälen, entkernen und in ganz kleine Stücke schneiden. Backt ihr große CupCakes müssen Sie nicht ganz so klein sein, aber in den Miniförmchen wird es sonst eng. Die Apfelstücke vorsichtig unter den Teig heben. Die Muffinform mit Förmchen auskleiden, mit etwa einem Teelöffel Teig befüllen und 20 Minuten backen. (Stäbchenprobe nicht vergessen!) Der Teig allein ist schon sooo mega lecker, dass ich aufpassen musste, nicht zuviel zu naschen, sonst hätte es für die Party nicht gereicht. Ich habe die Karamellgebäckcreme von Lotus verwendet. Habe ich neulich in der Edeka entdeckt. Yummi, die schmeckt wie die Karamellkekse, die man im Café zum Cappuccino bekommt. (Ist ja auch der selbe Hersteller ;-)) Durch diese Karamellgebäckcreme, werden die CupCakes ein wenig crunchiger!!! Solltet ihr unbedingt mal testen, die schmeckt nämlich auch auf Brot sehr gut!

Apfel-Karamell CupCakes (4)

Während die Cakes auskühlen könnt ihr das Topping vorbereiten.

dafür braucht ihr

200 g Frischkäse

70 g Puderzucker

3 Esslöffel Karamellcreme

Einfach alle Zutaten miteinander verrühren, bis eine krümmellose Creme entsteht. Die Creme sollte bei solch heißen Tagen wie heute, besser eine halbe Stunde in den Kühlschrank, dann lässt sie sich besser auf die Cakes spritzen. Sind die Cakes komplett ausgekühlt könnt ihr sie nach Belieben mit einer Loch- oder Sterntülle verzieren.

Diese CupCakes schmecken leicht karamellig und sind durch die Äpfel sehr saftig. Im Winter kann man das Rezept mit Zimt noch ein wenig abwandeln, dann sind sie auch ein Winterhighlight!

Apfel-Karamell CupCakes (1)

Die Mini Förmchen stammen übrigens aus der Schönhaberei!

Apfel-Karamell CupCakes (2)

♥♥♥

California White Cupcakes mit Lemon Frosting

☼ Perfekt für warme Sommertage, denn die kleinen sind mit einem Habs im Mund und die frische Zitrone machen das faulenzen in der Sonne einfach nur schön ☼
für 24 große oder 48 kleine Muffins
braucht ihr für den Teig
280 g Mehl
120 g Speisestärke
4 Teelöffel Backpulver
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3/4 TL Salz
180 g weiche Butter
235 ml Milch
3 Eier
Alle Zutaten miteinander verrühren in Muffinförmchen füllen und bei 180° Umluft 14-18 Minuten backen.
California White mit Lemon Frosting (1)
Für das Frosting
90 g weiche Butter
250 g Puderzucker
3 Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft
Alle Zutaten miteinander verrühren, nach belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben und CupCakes verzieren.
Ich liebe diese Minicupcakes, denn die sind nicht zu üppig und lieber esse ich ein zweites, bevor mir ein Großer zuviel ist.
♥♥♥
California White mit Lemon Frosting (2)

 

Italienischer Nudelsalat für den Grillabend

Sobald das Wetter auch nur einigermaßen hält, es quasi nicht regnet, wird bei uns bzw. im Moment aufgrund des noch fehlenden Gartens, bei meinen Eltern der Grill angeschmissen. Ein Grillabend ist einfach eine tolle Aktion um einen entspannten Abend zu genießen. Und zu einem gemeinsamen Grillabend bringt jeder etwas mit. Diesmal war das ein unglaublich leckerer italienischer Nudelsalat – ohne Mayonnaise. Das finde ich wichtig, denn nichts ist für mich schlimmer als ein Salatbuffet mit aufgereihten, in Mayonnaise ertränken Nudeln mit Schinken, was dann den Namen Nudel SALAT trägt.

Italienischer Nudelsalat (2)

Das Rezept für meinen Nudelsalat

100 g Rucola

300 g Lieblingsnudeln

125 g Mini Mozzarellakugeln

100 g  getrocknete Tomaten

90 g Parmaschinken

30 g geröstete Pinienkerne

50 g frischen Parmesan

Olivenöl, Salz & Pfeffer

Die Nudeln in reichlich Salzwasser gar kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und komplett auskühlen lassen. Wenn ich meine Nudeln für einen Salat verwende, gebe ich auf die abgeschreckten Nudeln einen Schuss Olivenöl, dass sie später nicht aneinander kleben. Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Zugabe von Fett kurz anrösten. Vorsicht: Die Pinienkerne nicht aus den Augen lassen, denn sie werden sehr schnell schwarz. Den Rucola waschen und gut trocknen lassen oder trocken schleudern. Die Mozzarellakugeln werden halbiert und mit zwei Esslöffeln Olivenöl und grob gemahlenem Pfeffer kurz mariniert. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und zu dem Rucola geben. Den Parmaschinken in mundgerechte Stücke schneiden oder reißen und ebenfalls zum Salat geben. Nun das Dressing vorbereiten.

Für das Dressing braucht ihr

7 Esslöffel gutes Olivenöl

3 Esslöffel Balsamicoessig

eine gepresste Knoblauchzehe

2 Teelöffel grünes Pesto

2 Teelöffel Senf

2 Teelöffel flüssigen Honig

Salz & Pfeffer

Alle Zutaten miteinander vermengen – fertig :-)

Nun die kalten Nudeln unter den Rucola heben. Die Mozzarellakugeln und Pinienkerne hinzugeben & das Dressing unterrühren. Zum krönenden Abschluss wird der frische Parmesan in kleine Stücke gehobelt und über den Salat gestreut.

Mit diesem Salat, fallt ihr auf jeder Grillparty garantiert auf :-)

Lasst es euch schmecken

♥ Jessy ♥

Italienischer Nudelsalat (3) Italienischer Nudelsalat (1)

 

 

Neues aus der CakePopFactory

Mein Backwahn begann ja, wie ich bereits erwähnt habe (nämlich hier) mit faszinierenden babyblauen CakePops auf einer Babyparty. Und mein heiß geliebten CakePopMaker, übrigens einen meiner Lieblingsshops Tchibo, gebe ich auch so schnell nicht wieder her. Ich kann da ein wenig aus Erfahrung sprechen, meine beste Freundin hat die Tchiboaktion leider verpasst und einen Maker einer anderen Firma gekauft, mit welchem wir auch schon einige Male CakePop Küchenpartys geschmissen haben. Denn wir zwei backen dann nicht eine Ladung, sondern mindestens zwei, wenn nicht sogar noch mehr ;-) Zu zweit backen macht zum einen VIEL MEHR SPASS und zum anderen geht es wahnsinnig schnell, backen, in Schokolade o.ä. tauchen und dekorieren, zack zerapp sind alle CakePops fertig :-) Als Hintergrund muss man aber auch wissen, das in ihrer Küche zwei tolle Zwerge (wobei einer gar kein Zwerg mehr ist) dann neben der Arbeitsplatte stehen, mit riesigen Kulleraugen und sagen „Hmmmm, die sehen aber toll aus!“, somit die Hälfte quasi sofort im Mund verschwinden. Der Große Zwerg begrüßt mich manchmal sogar mit den Worten „Oooohhhh backt ihr wieder Cake Pops?“ soviel dazu :-) Auf alle Fälle, macht ihr Maker mindestens genauso gute und tolle CakePops, allerdings muss man aufpassen sich daran nicht die Finger zu verbrennen, der Maker wird nämlich ganz schön heiß, was wiederum meiner nicht wird. Wer also mit Kindern backen möchte oder nicht „heiß fassen“ kann, wie ich, sollte eine Tchibo Aktion abwarten!

Pralinen Lila Konfetti

Das Grundrezept für CakePops aus dem Maker ergibt etwa 40 Stück

150 g Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

1 Prise Salz

300 g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

250 ml Milch

Die Butter mit Zucker, Vanillezucker und den Eiern schaumig rühren. Mehl, Salz, Backpulver und Milch dazugeben und unterheben. Fertig ist der Teig. In dem Maker braucht ein Backvorgang etwa 4 Minuten.

Das Rezept kann man ganz wunderbar variieren. Zum einen lässt sich der Teig mit Lebensmittelfarbe, am besten eine hochwertige kaufen, die aus dem Supermarkt taugen meist nicht viel, einfärben. Je nach Belieben könnt ihr verschiedene Aromen dazugeben. Ich mag Buttervanille ganz besonders gerne. Auch backfeste Schokostückchen können untergerührt werden oder einfach zwei Esslöffel Kakao unterheben und ihr habt leckere Schoko CakePops. Und dann kann man die kleinen Kuchen am Stiel natürlich wunderbar verzieren. Hier ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt. Ich zeige euch mal ein paar meiner bzw. unserer Werke :-)

Grün Blau

Ihr könnt die CakePops dann auf Papierstiele stecken oder einfach in kleine Muffinförmchen legen, dann sehen sie aus wie Pralinen. Der gute Mann an der Seite meiner Freundin hat uns ganz tolle CakePop Ständer gebaut, fragt doch mal eure Männer ob sie sich auch mal kreativ ausleben wollen ;-)

Mein Zubehör für die CakePops, wie Stiele, bunte Glasur, spezielle Zuckerstreusel kaufe ich gerne bei Pati Versand.

Weiß Schoki Rosa

 

 

Post aus der Schönhaberei

Gerade eben kam mein Paket aus der Schönhaberei an. Ein ganz sehr süßer Onlineshop für CupCakes Förmchen und jede Menge Dinge die das Herz begehrt. Solche wunderschönen Shops plündern regelmäßig meinen Geldbeutel, deshalb habe ich laaaange gewartet bis ich endlich dort bestellt habe. Da mein Herz vor Freude gehüpft ist als ich es endlich in den Händen hielt, werde ich das wohl zukünftig öfter tun und dort bestellen. Dieses mal gibt es einen besonderen Anlass – denn eine gute Freundin heiratet im Juli und ich darf die Kuchentafel mit CupCakes aufhübschen, daher mussten natürlich unbedingt wunderschöne Förmchen her.

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Da ich dort Mini CupCakes backen werde und man im Einzelhandel oft nur sehr einfache Miniförmchen bekommt, lohnt sich ein Blick in den Shop von Die Schönhaberei.

Die niedlichen Dinge auf der weißen Tüte, waren zusätzlich einfach so mit im Paket, ich habe mich riesig gefreut, Vielen Dank an dieser Stelle.

Außerdem warten meine vielen herumfliegenden Rezeptzettel schon lange auf genau solch eine Box, in der sie würdig bis zur nächsten Verwendung schlummern können.

♥♥♥

Goldtröpfchen Torte

Käsekuchen gehören ja zu meinen persönlichen Favoriten. Ich habe mich lange nicht daran getraut, weil ich Geschichten kenne bei denen der Teig komplett in den Ofen gelaufen ist und ich bei Käsekuchen lange Zeit immer an Käse-Kuchen-Hilfe denken musste, keine Ahnung wieso, ich selbst hatte noch nie negative Erfahrungen damit gemacht.

Die Goldtröpfchen Torte, habe ich bereits einige Male gebacken, vor kurzem bat mich eine Freundin diese mal zu bloggen, ob sie das auch hinbekommt. Selbstverständlich stelle ich euch allen gerne mein Rezept vor und kann guten Gewissens versichern, diese Torte ist kein Hexenwerk und auch für ungeübte Bäcker kein Problem.

Goldtröpfchentorte (3)

Für eine 26 Ø Springform braucht ihr

Für den Teig

200 g Mehl

2 gestrichene Teelöffel Backpulver

75 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

75 g weiche Butter

1 Ei

Für die Füllung

750 g Magerquark

150 g Zucker

2 Päckchen Puddingpulver Sahne Geschmack

3 Eigelb

Saft einer Zitrone

500 ml Milch

250 ml Sonnenblumenöl

Für die Eiweißmasse

3 Eiweiß

100 g Zucker

Den Backofen vorheizen 200° Ober-/Unterhitze oder 180° Umluft (Käsekuchen backe ich übrigens immer bei Umluft).Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand fetten.

Für den Knetteig alle Zutaten auf höchster Stufe mit dem Mixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten und zu einer Kugel formen. Etwa 2/3 des Teiges auf den Springformboden ausrollen und mit einer Gabel mehrmals einstechen, den Springformrand darumlegen und auf unterster Schiene etwa 15 Minuten backen.

Während der Boden im Ofen ist, die Füllung herstellen. Dazu den Quark mit Zucker und Puddingpulver zu einer glatten Masse verrühren. Übrige Zutaten hinzufügen und auf kleiner Stufe vermengen. VORSICHT: Der Teig ist sehr flüssig und spritzt!

Den übrigen Knetteig zu einer Rolle formen, als Schnecke einrollen, auf den leicht ausgekühlten Boden legen und am Rand der Form abrollen. Den Rand formen, etwa 3 cm hoch. Die Füllung eingießen und vorsichtig in den Ofen schieben und ebenfalls im unteren Drittel des Ofens etwa 40 Minuten backen.

Kurz vor Ende der Backzeit das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker nach und nach auf höchster Stufe unterschlagen. Das Eiweiß ist steif, wenn ihr den Rührbecher umdrehen könnt ohne dass das Eiweiß herausfällt :-) Die Eiweißmasse auf den heißen Kuchen streichen und mit einer Gabel so durchziehen das eine Mondlandschaft entsteht. Die Backofentemperatur muss nun reduziert werden: Ober-/Unterhitze 140° – Umluft 120° Den Kuchen erneut in den Backofen schieben und 30 Minuten fertig backen.

Die Torte unbedingt in der Springform erkalten lassen. Wenn die Torte kalt ist, bilden sich die goldenen Tröpfchen auf dem Baiser.

 ♥ Lasst es euch schmecken ♥

Jessica

GoldtröpfchentorteGoldtröpfchentorte (2)

 

Wie aus Snickers CupCakes und Snickers CakePops geworden sind…

Angefangen hat es damit, dass ich auf lirumlarumlöffelstiel ein Rezept für Dulce de Leche gefunden habe. Es ist tatsächlich so einfach wie es klingt. Ihr braucht dafür ungeöffnete und unversehrte Dosen gezuckerte! Kondensmilch. Entfernt das Etikett und kocht diese in einem Topf, vollständig von Wasser bedeckt etwa 3 Stunden bei kleiner Hitze. Abkühlen lassen, öffnen und tataaa – es super köstliches Dulce de Leche ist entstanden :-) Ich empfehle euch gleich mehrere Dosen zu kochen, denn die verschlossene Dose hält für die Ewigkeit im Kühlschrank und ihr könnt auch mal spontan ein Rezept nachbacken, indem die leckere Karamelcreme verwendet wird.

Dulce de Leche

Nachdem ich nun also mit Dulce de Leche versorgt war, fand ich auch das Rezept für die Snickers CupCakes so klasse, dass ich mich daran machte diese nachzubacken. Zum Rezept geht es hier entlang *klick*

Die Angabe für 8 CupCakes hat zu meinem Blech mit 12 Mulden nicht gepasst, daher habe ich die Menge verdoppelt (war aber ein bisschen viel 1 1/2 fache Menge reicht also auch) Aus mir noch unerklärlichen Gründen, sind die Cakes leider staub trocken geworden. Sicherlich liegt das nicht am Rezept bei Nasti hat es schließlich auch geklappt. Das werde ich bald auch noch einmal testen! Nun stand ich also da mit meinen trockenen Cakes (Gott sei Dank konnte Mr.H. der Versuchung nicht widerstehen und musste gleich einen noch warmen Cake ohne Topping testen ;-)) Über Nacht kam mir dann der Gedanke, da wegschmeißen für mich gar nicht in die Tüte kommt, gut, dann werden es eben Cake Pops. Kurzerhand habe ich das Frosting hergestellt (super lecker übrigens), die Cakes ganz klein gekrümmelt (das Snickers darin habe ich wieder entfernt, beim zerkrümmeln),mit dem Frosting vermengt, kleine Cake Pops gekugelt und sie auf einen Stiel gesteckt. Nun noch durch Schokoglasur ziehen und fertig waren die Snickers Cake Pops :-)

Snicker CakePops (4) Snicker CakePops (5) Snicker CakePops (1)

Normalerweise backe ich Cake Pops immer in meinem Cake Pop Maker. Diese hier gehören zu der klassischen Variante, bei denen extra ein Kuchen gebacken wird und dann zerkrümmelt, eignet sich, wie ihr seht aber auch hervorrangend für einen nicht ganz so gut gelungenen Kuchen oder CupCakes. Für die Cake Pops aus dem Maker, habe ich tolle Cake Pop Ständer um die Glasur zu trocknen und sie schön präsentieren zu können, diese sind aber eindeutig zu schwer, deswegen habe ich sie einfach auf den Kopf gestellt und trocknen lassen :-)

FAZIT: Selbst aus einer Katastrophe kann man noch was nettes Zaubern :-)

Snickers CakePops

Saftige Mandel-Espresso-Torte

Carina hat auf ihrem Blog Raspberrysue ein ganz tolles Rezept für eine Mandeltorte vorgestellt, da konnte ich gar nicht anders, ich musste mich daran versuchen. Und ich muss sagen diese Torte ist wirklich perfekt für eine Mädelsrunde aber natürlich auch zum Muttertag.

Wie meistens wandle ich die Rezepte ein wenig ab, in diesem Fall hat Carina das Rezept für 3 Böden einer 20 Ø Springform angegeben. Ich besitze allerdings bisher nur eine 26 Ø Form, daher habe ich das Rezept für den Teig verdoppelt, die Menge für die Creme hat einmal völlig ausgereicht.

Mandeltorte (2)

Somit braucht ihr für eine Torte mit zwei Böden 26 Ø

340 g Butter
200 g brauner Zucker
140 g weißer Zucker
2 Esslöffel Vanilleextrakt
6 Eier
300 g Mehl
6 Teelöffel Backpulver
100 g gemahlene Mandeln
70 g gehackte/ gestiftete Mandeln (ich habe Mandelblättchen verwendet)
6 EL starker Espresso

Die Springform fetten (ich nehme immer ein Backpapier und fette nur den Rand, so lässt sich der Boden später leichter versetzen) und den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt zusammen cremig schlagen, dann die Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln dazugeben und gut verrühren. Als Highlight der Torte die gehackten/gestifteten oder Mandelblättchen und den kalten Espresso unterrühren. Die Hälfte des Teiges in die Springform geben, glatt streichen und etwa 25 Minuten backen. Für den zweiten Boden genauso vorgehen. Da ich nur eine Springform in dieser Größe besitze, eignet sich das Backpapier darunter super, denn man kann den noch heißen Boden problemlos auf ein Kuchengitter setzen und den zweiten Boden auf einem weiterem Backpapier backen (Rand fetten nicht vergessen!)

Für die Mandel-Espresso Creme braucht ihr

50 g Butter
80 g Puderzucker
400 g Frischkäse
50 g weiße Schokolade
3 Tropfen Bittermandelaroma (ich bin damit immer etwas vorsichtiger und habe nur 2 Tropfen verwendet)
1 Esslöffel Espresso

Die Creme könnt ihr schon während dem Backen zubereiten, denn sie muss noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Die Butter cremig schlagen und den Frischkäse unterrühren. Nun die geschmolzene Schokolade, Bittermandel und den Espresso einrühren, bis die Creme schön cremig ist ;-) & ab damit in den Kühlschrank.

Wenn die Böden komplett kalt sind, den ersten auf eine Tortenplatte setzen, mit etwa 1/3 der Creme bestreichen und den zweiten Boden darauf setzen. Den Rest der Creme nun auf die Torte und den Rand verteilen und glatt ziehen. Ich habe den Rand noch mit Mandelblättchen verziert, allerdings ist das eine nicht ganz so schöne Aufgabe, denn sämtliche Tipps die ich zum verzieren des Randes gelesen habe, haben bei mir nur mehr oder weniger gut geklappt.

Bewerfen – dann sah meine Küche aus wie …

mit einem Tortenschaber – hat so gar nicht geklappt

Backpapier unter die Torte legen, Blättchen Drumherum und schnell hochklappen – klang mir schon viel zu kompliziert, also habe ich es gar nicht erst versucht

ich habe mich für die Variante jedes Blättchen einzeln auf die Creme drücken entschieden, hat ein wenig gedauert, dafür aber einigermaßen gut geklappt ;-)

Mandeltorte (3)

Wer sich außerdem schon immer gefragt hat, wie um Gottes Willen die meisten Torten immer so perfekt glatt aussehen und keinen Hubel oben drauf haben, dem kann ich nun sagen: einfach den Boden umdrehen! So ist die Torte schön glatt :-)

Einen schönen Sonntag euch allen

♥♥♥

Mandeltorte (1) Mandeltorte (4)

 

Spaghetti mit Gorgonzolasauce

Als ich so drüber nach gedacht habe, welche Pastasaucen ich euch in meiner Pastawoche präsentieren kann, kam mir der Gorgonzola in den Sinn. Mein Mann mag ihn nicht, ich dafür umso lieber! Daher habe ich es ausgenutzt als er nicht da war und mir Nudeln mit Gorgonzolasauce gekocht. Leider lässt sich die Sauce sehr schlecht fotografieren (diese Woche startet aber mein neuer Fotokurs, ich hoffe ich meine Fotos werden zukünftig besser!), dennoch ist es das Rezept auf alle Fälle wert, es euch zu präsentieren!

Für zwei Personen braucht ihr
400 g Lieblingspasta
2 Schalotten
eine Knoblauchzehe
einen Esslöffel Mehl
150 ml Weißwein
200 ml Wasser
150 g Gorgonzola
50-100 ml Sahne (je nach belieben)
Salz und viel Pfeffer
 
Die Nudeln in kochendem Salzwasser al dente garen.
Die Schalotten fein würfeln und mit der gepressten Knoblauchzehe in einem kleinem Topf mit ein wenig Olivenöl anschwitzen. Das Mehl über die Schalotten streuen und mit Weißwein und Wasser ablöschen. Auf großer Hitze ein wenig kochen lassen, bis das ganze eindickt. Den Topf von der Herdplatte nehmen, den gewürfelten Gorgonzola unterrühren bis er geschmolzen ist, die Sahne hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Salzen und Pfeffern nicht vergessen. Grober, frisch gemahlener Pfeffer macht sich bei dieser Sauce sehr gut und nicht zögerlich damit sein, diese Sauce verträgt viiiieeeellll Pfeffer :-)
Mit der fertigen Pasta servieren.
♥♥♥

Spaghetti Gorgonzola (1)

Mein erster Bloggewinn :-)

Ich hätte gerade schreien können vor Freude, der Postbote war da und hat mir ein Päckchen hier gelassen.

Ylva hat auf ihrem Blog Der Klang von Zuckerwatte verschieden Grillsalze verlost & ich bin eine der glücklichen Gewinnerinnen *vor Freude an die Decke hüpf*

Gewinn

Jetzt muss ich mir doch gleich mal überlegen, was ich tolles damit anstelle ;-)

Für Anregungen und Ideen bin ich sehr dankbar!

Liebste Grüße ♥♥♥